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Der Kryptomarkt erlebt einen schwarzen Montag: Zum ersten Mal seit fast einem Jahr ist der Bitcoin-Kurs massiv eingebrochen und hat dabei wichtige psychologische und technische Unterstützungslinien durchbrochen. Am frühen Morgen des 2. Februar 2026 notierte die führende Digitalwährung deutlich unter der Marke von 80.000 US-Dollar. Handelsdaten zeigen einen zwischenzeitlichen Rutsch auf bis zu 77.334 US-Dollar – ein Preisniveau, das Investoren zuletzt im April 2025 gesehen hatten. Die Panik an den Märkten ist greifbar, und das Suchinteresse nach „bitcoin kurs dollar“ ist laut aktuellen Daten sprunghaft auf über 500 spezifische Suchanfragen in kürzester Zeit angestiegen.
Die Stimmung unter den Anlegern hat sich dramatisch verdüstert. Was als schleichende Korrektur begann, hat sich zu einem handfesten Ausverkauf entwickelt. Marktbeobachter sprechen von einer „toxischen Mischung“ aus geldpolitischen Ängsten, geopolitischen Spannungen und einer alarmierend dünnen Marktliquidität. Wie Spiegel und Finanzen.net übereinstimmend berichten, summieren sich die Verluste seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 mittlerweile auf fast 40 Prozent. Für viele Krypto-Enthusiasten, die noch im Herbst von Kursen jenseits der 120.000 Dollar träumten, ist dies ein brutales Erwachen in der Realität des Jahres 2026.
Dieser Absturz markiert eine Zäsur. Während der Bitcoin in der Vergangenheit oft als „digitales Gold“ und Absicherung gegen Krisen gepriesen wurde, zeigt er sich in der aktuellen Gemengelage extrem anfällig. Anstatt als sicherer Hafen zu fungieren, wird die Kryptowährung von den Investoren wie ein hochriskantes Tech-Asset behandelt, das bei den ersten Anzeichen von Unsicherheit abgestoßen wird. Die Gründe für diesen massiven Preisverfall sind vielschichtig und deuten darauf hin, dass die Bärenmarkt-Phase noch nicht ausgestanden sein könnte.
Ein entscheidender Auslöser für die aktuelle Verkaufswelle ist die Personalpolitik in den Vereinigten Staaten. Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) durch Präsident Donald Trump hat die Märkte auf dem falschen Fuß erwischt. Warsh gilt in Finanzkreisen als „Falke“ – ein Verfechter einer straffen Geldpolitik. Laut Berichten von Bloomberg und Analysen auf Finanzen.net befürchten Investoren, dass unter seiner Führung die Zinsen länger hoch bleiben oder sogar weiter steigen könnten, um die Inflation endgültig zu brechen.
Für Risiko-Assets wie Bitcoin ist dies Gift. Hohe Zinsen machen sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen attraktiver und entziehen spekulativen Märkten die Liquidität. Die Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik, die den Krypto-Rallyes der vergangenen Jahre oft Treibstoff lieferte, ist mit der Personalie Warsh vorerst vom Tisch. Analysten warnen, dass die Ära des „billigen Geldes“ unter der neuen Fed-Führung endgültig vorbei sein könnte, was den Druck auf den Bitcoin-Kurs weiter erhöht.
Neben der Geldpolitik belasten akute geopolitische Spannungen die Märkte. Berichte über eine Explosion im iranischen Hafen Bandar Abbas haben die Risikoaversion der Anleger weltweit verstärkt. In klassischen Krisenszenarien flüchtet das Kapital normalerweise in sichere Häfen. Doch anders als von vielen Krypto-Evangelisten propagiert, profitiert Bitcoin in dieser Situation nicht. Stattdessen beobachten Marktteilnehmer eine klassische Flucht in physisches Gold, Silber und den US-Dollar.
Wie Golem.de und andere Tech-Portale unter Berufung auf Marktdaten analysieren, korreliert Bitcoin derzeit stark mit dem Nasdaq und anderen Risiko-Indizes, anstatt sich entkoppelt zu verhalten. Die Erzählung vom Bitcoin als „krisenresistentes Asset“ bekommt dadurch erneut Risse. Während Goldpreise stabil bleiben oder steigen, werden Krypto-Portfolios liquidiert, um Cash-Positionen aufzubauen. Diese Entwicklung unterstreicht, dass institutionelle Investoren Bitcoin nach wie vor primär als spekulatives Instrument und nicht als verlässlichen Wertspeicher in Krisenzeiten betrachten.
Ein weiterer technischer Faktor beschleunigt den Abverkauf: die mangelnde Liquidität. Berichte deuten darauf hin, dass das Handelsvolumen an den Wochenenden zuletzt dünn war, was Preisschwankungen verstärkt. Wenn in einem solchen Umfeld größere Verkaufsorders auf den Markt treffen, fehlen die Käufer, um den Preis zu stützen. Dies führt zu einer Abwärtsspirale, bei der automatisierte Verkaufsorders (Stop-Loss) ausgelöst werden und den Kurs weiter drücken.
Zudem verzeichnen die Bitcoin-Spot-ETFs, die im Jahr 2024 und 2025 noch für massive Zuflüsse gesorgt hatten, nun anhaltende Abflüsse. Institutionelle Anleger ziehen Kapital ab, was den Verkaufsdruck auf die zugrundeliegenden Coins erhöht. Laut Finanzen.net ist das Interesse der Käufer, den „Dip“ zu kaufen (Buy the Dip), derzeit so gering wie lange nicht mehr. Viele warten an der Seitenlinie ab, bis sich ein Boden bildet – doch wo dieser liegt, ist angesichts der durchbrochenen Unterstützung bei 80.000 Dollar völlig offen.
Um die Tragweite des aktuellen Kursrutsches zu verstehen, lohnt ein Blick zurück. Das aktuelle Niveau von rund 77.000 bis 78.000 Dollar ist der tiefste Stand seit dem 9. April 2025. Damals hatten die Ankündigungen globaler Zölle am sogenannten „Liberation Day“ durch US-Präsident Trump für einen ähnlichen Schock gesorgt. Doch während sich der Markt damals im Laufe des Jahres erholte und im Oktober 2025 sogar ein neues Allzeithoch von über 126.000 Dollar markierte, sind die Vorzeichen diesmal anders.
Der Absturz von über 126.000 Dollar auf unter 78.000 Dollar entspricht einem Wertverlust von rund 38 Prozent innerhalb weniger Monate. Für Anleger, die nahe dem Höchststand eingestiegen sind, sind die Verluste verheerend. Die technische Analyse zeigt, dass mit dem Fall unter die 80.000-Dollar-Marke ein wichtiger Support gefallen ist. Charttechniker blicken nun besorgt auf die nächste Unterstützungslinie, die im Bereich von 73.000 bis 75.000 Dollar liegen könnte. Sollte auch diese fallen, droht ein noch tieferer Rücksetzer.
Der Einbruch beim Marktführer reißt auch den restlichen Krypto-Sektor mit in die Tiefe. Ethereum (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, hat ebenfalls zweistellige Verluste hinnehmen müssen und kämpft mit der Marke von 2.200 Dollar. Auch andere Altcoins wie Solana oder Dogecoin verzeichnen massive Abschläge. Die Dominanz von Bitcoin am Markt nimmt in solchen Phasen oft zu, da Anleger ihre Positionen in Altcoins noch schneller auflösen als in Bitcoin selbst. Das Vertrauen in den breiteren Markt für digitale Assets ist laut Expertenmeinungen schwer angeschlagen.
Der 2. Februar 2026 wird als ein düsterer Tag in die Krypto-Geschichtsbücher eingehen. Der Fall des Bitcoin auf den tiefsten Stand seit April 2025 ist mehr als nur eine technische Korrektur; er ist ein Symptom für die veränderte makroökonomische und geopolitische Weltlage. Die Kombination aus einer restriktiveren US-Geldpolitik unter einem möglichen Fed-Chef Warsh, globaler Unsicherheit und schwindender Liquidität bildet einen „perfekten Sturm“ für Risiko-Assets. Für Anleger bedeutet dies, dass die Volatilität hoch bleiben wird und die Zeiten einfacher Gewinne vorerst vorbei sind. Ob die Marke von 77.000 Dollar hält oder ob wir bald Kurse sehen, die noch näher an der 70.000er-Marke liegen, werden die nächsten Tage zeigen. Fest steht: Das Narrativ vom Bitcoin als sicherem Hafen muss sich in diesem Jahr 2026 erst noch neu beweisen.
Der massive Kurseinbruch wird durch eine toxische Mischung aus geldpolitischen Ängsten und geopolitischen Spannungen verursacht. Insbesondere die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef schürt Sorgen vor anhaltend hohen Zinsen, während gleichzeitig Konflikte im Nahen Osten die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen. Hinzu kommen eine geringe Marktliquidität und Abflüsse aus Bitcoin-ETFs, die den Abwärtsdruck weiter verstärken.
Kevin Warsh gilt als Verfechter einer straffen Geldpolitik, was Investoren befürchten lässt, dass die Zinsen unter seiner Führung bei der US-Notenbank länger hoch bleiben. Dies entzieht spekulativen Märkten wie dem Kryptosektor die Liquidität, da sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen attraktiver werden. Die Hoffnung auf billiges Geld, das Krypto-Rallyes oft antreibt, schwindet durch diese Personalentscheidung.
Entgegen der Hoffnung vieler Anleger verhält sich Bitcoin derzeit nicht wie digitales Gold, sondern korreliert stark mit Risiko-Indizes wie dem Nasdaq. In der aktuellen Unsicherheit schichten Investoren ihr Kapital lieber in klassische Werte wie physisches Gold oder den US-Dollar um. Bitcoin wird von institutionellen Anlegern primär als spekulatives Asset behandelt, das bei Krisenanzeichen oft als Erstes verkauft wird.
Nachdem die wichtige psychologische Marke von 80.000 US-Dollar durchbrochen wurde, richten Analysten ihren Blick auf tiefere Unterstützungszonen. Sollte sich kein Boden bilden, könnte der Kurs weiter in den Bereich zwischen 73.000 und 75.000 US-Dollar abrutschen. Die derzeit geringe Kaufbereitschaft und das Auslösen automatischer Verkaufsorders könnten diesen negativen Trend kurzfristig beschleunigen.
Das aktuelle Preisniveau ist zwar vergleichbar mit dem Tief vom April 2025, doch die Rahmenbedingungen sind diesmal ungünstiger. Während der damalige Schock durch Zollankündigungen schnell verdaut wurde und zu neuen Höchstständen führte, wiegen die jetzigen strukturellen Ängste vor einer dauerhaft restriktiven US-Geldpolitik schwerer. Der Wertverlust von fast 40 Prozent seit dem Allzeithoch deutet auf eine hartnäckigere Korrekturphase hin.