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LIVE Skiflug-WM 2026: Domen Prevc jagt Gold in Oberstdorf

Autore: Francesco Zinghinì | Data: 23 Gennaio 2026

Die Spannung in der Allgäu-Arena ist förmlich greifbar, die Luft vibriert vor Energie: Die FIS Skiflug-Weltmeisterschaft 2026 in Oberstdorf ist offiziell eröffnet und der Kampf um die begehrten Medaillen im Einzelwettbewerb ist in vollem Gange. Tausende Fans haben sich an der legendären Heini-Klopfer-Skiflugschanze versammelt, um die mutigsten Weitenjäger der Welt bei ihren Flügen über die magische 200-Meter-Marke anzufeuern. Es ist der erste von zwei Wettkampftagen, an denen in insgesamt vier Durchgängen der neue König der Lüfte gekrönt wird.

Nach einer atemberaubenden Qualifikation am Donnerstagabend richten sich heute alle Blicke auf einen Mann: Domen Prevc. Der Slowene hat sich bereits im Vorfeld als das Maß aller Dinge präsentiert und geht als absoluter Top-Favorit in diesen Freitag. Doch die Konkurrenz schläft nicht – vor allem das starke österreichische Team um Titelverteidiger Stefan Kraft lauert auf jeden Fehler des Führenden. Die Atmosphäre ist elektrisierend, während die Athleten sich vom Bakken in die Tiefe stürzen.

Domen Prevc: Der Überflieger aus Slowenien

Wer Gold will, muss an ihm vorbei: Domen Prevc. Wie Eurosport und Skispringen.com übereinstimmend berichten, dominierte der Slowene die Qualifikation am Donnerstag nach Belieben. Mit einem fantastischen Flug auf 228,5 Meter setzte er ein klares Ausrufezeichen und sicherte sich den Qualifikationssieg mit deutlichem Vorsprung. Seine aktuelle Form ist beängstigend gut – selbst aus niedrigeren Luken segelt er weiter als der Großteil der Konkurrenz.

„Ich muss ruhig bleiben und es nicht übertreiben“, wurde Prevc nach seinem Qualifikations-Coup zitiert. Doch seine Körpersprache verrät enormes Selbstvertrauen. Für die Experten ist klar: Wenn Prevc diese Leistung in den heutigen ersten beiden Wertungsdurchgängen bestätigen kann, wird er nur schwer zu schlagen sein. Seine Flugkurve ist flach, aggressiv und perfekt auf die riesige Anlage in Oberstdorf zugeschnitten.

Österreichs Adler in Lauerstellung

Die härtesten Widersacher kommen laut den aktuellen Analysen aus der Alpenrepublik. Besonders der junge Stephan Embacher sorgte für Aufsehen. Der erst 20-jährige Österreicher flog in der Qualifikation auf eine neue persönliche Bestweite von 227 Metern und landete damit direkt hinter Prevc auf Platz zwei. Auch sein Landsmann Jan Hörl zeigte mit 215,5 Metern (Platz 3), dass mit ihm zu rechnen ist.

Und dann ist da noch der Titelverteidiger: Stefan Kraft. Der Routinier, der als amtierender Weltmeister ein persönliches Startrecht genießt, hielt sich in der Qualifikation mit 214 Metern (Rang 7) noch etwas zurück, ist aber bekannt dafür, in den entscheidenden Momenten zur Höchstform aufzulaufen. Das österreichische Team tritt mit breiter Brust an und will die slowenische Dominanz brechen.

Karl Geiger und die deutschen Hoffnungen

Für die Gastgeber vom Deutschen Skiverband (DSV) ist die Ausgangslage herausfordernd, aber nicht aussichtslos. Die deutschen Adler gehen laut Einschätzung des Kicker eher als Außenseiter in die Heim-WM. Der Lichtblick ist einmal mehr der Lokalmatador Karl Geiger. Der Oberstdorfer zeigte in der Qualifikation mit 210,5 Metern und Platz zehn eine aufsteigende Tendenz und sorgte für den ersten Jubelsturm im heimischen Hexenkessel.

„Es hat sich etwas gelöst“, kommentierte Geiger seine Leistung gegenüber den Medien. Die Unterstützung der heimischen Fans könnte der entscheidende Faktor sein, um vielleicht doch noch in den Kampf um die Medaillen einzugreifen oder zumindest die Top 6 anzugreifen. Seine Teamkollegen Pius Paschke, Philipp Raimund und Felix Hoffmann müssen sich hingegen steigern, um den Anschluss an die absolute Weltspitze zu halten.

Spektakel auf der Heini-Klopfer-Schanze

Die Bedingungen in Oberstdorf präsentieren sich heute von ihrer besten Seite. Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, eine der größten der Welt, verlangt den Athleten alles ab. Bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h am Schanzentisch und Flügen, die mehrere Sekunden dauern, ist Skifliegen die Königsdisziplin des nordischen Skisports. Jeder kleine Fehler wird gnadenlos bestraft, jeder perfekte Absprung mit einem Gefühl der Schwerelosigkeit belohnt.

Der Modus der WM unterscheidet sich vom gewohnten Weltcup: Statt zwei entscheiden hier vier Durchgänge über Sieg und Niederlage. Konstanz ist also das Zauberwort. Wer heute nach den ersten beiden Durchgängen führt, hat zwar eine gute Basis gelegt, darf sich aber noch lange nicht sicher fühlen. Die Entscheidung fällt erst morgen, am Samstag, in den Durchgängen drei und vier.

Fazit

Der Auftakt zur Skiflug-WM 2026 in Oberstdorf hält, was er verspricht: Hochspannung und Spitzensport der Extraklasse. Domen Prevc geht als der Gejagte in den Wettkampf, doch die österreichische Armada und der heimische Hoffnungsträger Karl Geiger werden alles daransetzen, dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Für die Fans vor Ort und an den Bildschirmen bedeutet das: Zurücklehnen und die Flugshow genießen – das Wochenende der Giganten hat gerade erst begonnen.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist der Top-Favorit bei der Skiflug-WM 2026 in Oberstdorf?

Als absoluter Top-Favorit gilt der Slowene Domen Prevc, der die Qualifikation mit einem überragenden Flug auf 228,5 Meter dominierte. Seine aggressive Flugkurve passt perfekt zur Heini-Klopfer-Schanze, doch er muss diese Leistung über alle vier Wertungsdurchgänge bestätigen, um Gold zu gewinnen.

Wie funktioniert der Modus bei der Skiflug-Weltmeisterschaft?

Anders als bei gewöhnlichen Weltcup-Springen wird der Weltmeister im Skifliegen in insgesamt vier Durchgängen ermittelt, die auf zwei Tage verteilt sind. Am Freitag finden die ersten beiden Durchgänge statt, gefolgt von zwei weiteren am Samstag, wobei die Punkte aller vier Flüge für das Endergebnis addiert werden.

Welche Chancen haben Karl Geiger und das deutsche Team?

Karl Geiger ist als Lokalmatador die größte Hoffnung des Deutschen Skiverbandes und zeigte mit Platz zehn in der Qualifikation eine aufsteigende Formkurve. Während das deutsche Team insgesamt eher als Außenseiter startet, hofft man darauf, durch den Heimvorteil und die Fan-Unterstützung in die Top 6 vorzustoßen.

Wer sind die stärksten Konkurrenten um die Medaillen?

Die härteste Konkurrenz für Domen Prevc kommt aus Österreich, insbesondere durch den jungen Stephan Embacher und Jan Hörl. Auch der Titelverteidiger Stefan Kraft ist ein ernstzunehmender Gegner, der dafür bekannt ist, in entscheidenden Wettkampfmomenten seine beste Leistung abzurufen.

Wo findet die Skiflug-WM 2026 statt?

Die Weltmeisterschaft wird auf der legendären Heini-Klopfer-Skiflugschanze in der Allgäu-Arena in Oberstdorf ausgetragen. Es handelt sich um eine der größten Schanzen der Welt, auf der die Athleten Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen und regelmäßig die 200-Meter-Marke überfliegen.