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Schulausfall Niedersachsen: Aktuelle Lage und Infos für Eltern

Autore: Francesco Zinghinì | Data: 27 Gennaio 2026

Am heutigen Dienstagmorgen, dem 27. Januar 2026, dominiert ein Thema die Suchmaschinen in Norddeutschland: „Schulausfall Niedersachsen heute“. Mit über 5.000 Suchanfragen allein in den frühen Morgenstunden zeigt sich die enorme Verunsicherung vieler Eltern und Schüler. Der Grund ist offensichtlich: Eine hartnäckige Winterwetterlage mit Schnee und gefährlicher Glätte hält das Bundesland fest im Griff. Nachdem bereits am gestrigen Montag in mehreren Landkreisen der Unterricht witterungsbedingt ausfallen musste, ist die Sorge vor erneuten Absagen oder gefährlichen Schulwegen groß.

Die Wettersituation bleibt angespannt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, sorgt ein Tiefdruckgebiet weiterhin für winterliche Verhältnisse, wobei insbesondere gefrierender Regen und überfrierende Nässe in den Morgenstunden zur Gefahr werden können. Medienberichte von NDR.de, WELT und NWZonline begleiten die aktuelle Lage intensiv und weisen auf die schwierigen Straßenverhältnisse hin. Doch was bedeutet das konkret für den Schulbetrieb am heutigen Dienstag? Findet Unterricht statt oder bleiben die Klassenzimmer leer?

Die aktuelle Lage am 27. Januar 2026

Die wichtigste Nachricht vorab: Anders als bei flächendeckenden Lagen gibt es für den heutigen Dienstag bislang keine landesweite Anordnung zur Schließung aller Schulen in Niedersachsen. Wie NWZonline und andere regionale Medien berichten, entscheiden die Landkreise und kreisfreien Städte individuell und je nach lokaler Wetterentwicklung. Während am Montag (26.01.) noch diverse Kreise wie Gifhorn, Hameln-Pyrmont oder Helmstedt Schulausfälle meldeten, hat sich die Lage in einigen Bereichen leicht entspannt, während anderswo weiterhin Vorsicht geboten ist.

Laut Informationen der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ) sollten Eltern und Schüler unbedingt die aktuellen Radionachrichten und offiziellen Webseiten prüfen. Auch wenn keine generelle Absage vorliegt, kann es lokal zu Einschränkungen bei der Schülerbeförderung kommen. Busse können sich verspäten oder bestimmte Haltestellen aufgrund von Glatteis nicht anfahren. Es ist eine dynamische Lage, in der die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat.

Wo finde ich verlässliche Informationen?

In Zeiten von Social Media kursieren oft Gerüchte oder veraltete Meldungen. Um sicherzugehen, ob die eigene Schule betroffen ist, sollten Sie sich ausschließlich auf offizielle Quellen verlassen. Die primäre Anlaufstelle in Niedersachsen ist die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ). Auf deren Webseite oder in der entsprechenden App werden Schulausfälle zentral gelistet. Diese Daten werden direkt von den Landkreisen und der Polizei eingepflegt.

Zusätzlich sind die regionalen Radiosender wie NDR 1 Niedersachsen oder ffn eine schnelle Informationsquelle. Die Meldungen zu Schulausfällen werden dort in der Regel direkt nach den Nachrichten und dem Verkehrsservice verlesen, meist ab 6:00 Uhr morgens. Auch lokale Warn-Apps wie BIWAPP oder KATWARN pushen entsprechende Meldungen direkt auf das Smartphone, sofern der jeweilige Landkreis an das System angeschlossen ist.

Wer entscheidet eigentlich über „Hitzefrei“ bei Kälte?

Ein häufiges Missverständnis ist, dass das Kultusministerium in Hannover zentral über Schulausfälle entscheidet. Dies ist jedoch nur in absoluten Ausnahmefällen so. In der Regel liegt die Entscheidungshoheit bei den Landkreisen und kreisfreien Städten als Träger der Schülerbeförderung. Die Logik dahinter ist simpel: Die Wetterlage an der Küste kann völlig anders sein als im Harz. Während es in Cuxhaven regnet, kann es in Goslar stark schneien. Eine zentrale Entscheidung würde den lokalen Gegebenheiten oft nicht gerecht werden.

Die Entscheidungsträger beraten sich meist in den sehr frühen Morgenstunden mit der Polizei, den Verkehrsbetrieben und dem Wetterdienst. Ziel ist es, spätestens bis 6:00 Uhr eine Entscheidung zu treffen, damit Eltern noch vor Schulbeginn informiert werden können. Dabei geht es primär um die Sicherheit auf dem Schulweg, insbesondere für die Schüler, die auf Schulbusse angewiesen sind.

Rechte und Pflichten der Eltern

Was aber, wenn offiziell kein Schulausfall angeordnet wurde, Sie als Eltern den Schulweg aber dennoch für zu gefährlich halten? Hier greift eine wichtige Regelung des niedersächsischen Schulrechts, die vielen nicht im Detail bekannt ist. Laut Erlass des Kultusministeriums haben Erziehungsberechtigte das Recht, ihre Kinder zu Hause zu behalten, wenn sie eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg befürchten.

Dies gilt insbesondere für Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs (Grundschule) und des Sekundarbereichs I (bis Klasse 10). Wenn Sie entscheiden, dass Ihr Kind aufgrund von Eisglätte oder Schneeverwehungen nicht sicher zur Schule kommen kann, gilt das Fehlen als entschuldigt. Wichtig ist jedoch, dass Sie die Schule umgehend informieren. Für volljährige Schüler der Oberstufe oder Berufsschüler gilt diese Regelung in der Form meist nicht direkt; hier wird mehr Eigenverantwortung vorausgesetzt, wobei auch hier die Sicherheit vorgeht.

Fazit

Der Suchtrend „Schulausfall Niedersachsen heute“ mit über 5.000 Anfragen verdeutlicht die aktuelle Unsicherheit durch das Winterwetter am 27. Januar 2026. Auch wenn heute keine landesweite Absage vorliegt, ist die Situation lokal sehr unterschiedlich. Eltern sollten primär die VMZ Niedersachsen und den lokalen Rundfunk als Informationsquelle nutzen. Unabhängig von behördlichen Entscheidungen bleibt das letzte Wort bei den Eltern: Wenn der Weg zur Schule zu gefährlich erscheint, darf das Kind zu Hause bleiben. Sicherheit geht im Zweifel immer vor Bildungspflicht.

Häufig gestellte Fragen

Wo finde ich offizielle Infos zum Schulausfall in Niedersachsen?

Die verlässlichste Quelle ist die Webseite oder App der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ), da diese Daten direkt von den Landkreisen und der Polizei eingepflegt werden. Zusätzlich informieren regionale Radiosender wie NDR 1 oder ffn meist ab 6 Uhr morgens über die aktuelle Lage. Auch lokale Warn-Apps wie BIWAPP oder KATWARN senden Push-Benachrichtigungen direkt auf das Smartphone, sofern Ihr Landkreis an das System angeschlossen ist.

Darf mein Kind bei Glatteis zu Hause bleiben, wenn die Schule offen ist?

Ja, laut Erlass des Kultusministeriums haben Erziehungsberechtigte das Recht, ihre Kinder zu Hause zu behalten, wenn sie eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg befürchten. Dies gilt insbesondere für Schüler des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I bis Klasse 10. Das Fehlen gilt dann als entschuldigt, allerdings müssen Sie die Schule umgehend über Ihre Entscheidung informieren.

Wer entscheidet, ob die Schule witterungsbedingt ausfällt?

Entgegen der häufigen Annahme entscheidet meist nicht das Kultusministerium zentral, sondern die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte als Träger der Schülerbeförderung. Dies ermöglicht eine Anpassung an lokale Gegebenheiten, da die Wetterlage im Harz völlig anders sein kann als an der Küste. Die Entscheidungsträger beraten sich hierfür früh morgens mit Polizei, Verkehrsbetrieben und Wetterdiensten.

Wann wird ein Schulausfall morgens bekannt gegeben?

Die Verantwortlichen zielen darauf ab, eine Entscheidung bis spätestens 6:00 Uhr morgens zu treffen. Dies soll gewährleisten, dass Eltern und Schüler noch vor dem geplanten Aufbruch zur Schule über Radio, Internet oder Apps informiert werden. In dynamischen Wetterlagen lohnt es sich daher, direkt nach dem Aufstehen die aktuellen Meldungen zu prüfen.

Was gilt für Berufsschüler und Oberstufenschüler bei extremem Wetter?

Während für jüngere Schüler die Eltern entscheiden können, wird bei volljährigen Schülern der Oberstufe oder Berufsschülern mehr Eigenverantwortung vorausgesetzt. Die automatische Entschuldigungsregelung der Eltern greift hier oft nicht in gleicher Form direkt. Dennoch hat die Sicherheit Vorrang, und bei tatsächlicher Unmöglichkeit oder zu hoher Gefahr den Schulweg anzutreten, sollten auch hier individuelle Lösungen mit der Schule gesucht werden.