Kurz gesagt (TL;DR)
Der Italiener Giovanni Franzoni triumphiert sensationell auf der Streif und verweist Top-Favorit Marco Odermatt in einem Herzschlagfinale auf Platz zwei.
Unter Tränen widmete der Sieger diesen historischen Triumph seinem verstorbenen Teamkollegen Matteo Franzoso, was für tief bewegende Momente im Zielraum sorgte.
Während die Gastgeber aus Österreich ein historisches Debakel erlebten, glänzte der Deutsche Luis Vogt mit einem starken achten Platz.
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Kitzbühel bebt, der Hahnenkamm hat einen neuen König! Was sich am Samstag auf der legendärsten Abfahrt der Welt abspielte, war an Dramatik und Emotionen kaum zu überbieten. Der Suchtrend "kitzbühel" explodierte am Sonntagmorgen mit über 5000 Suchanfragen, und das aus gutem Grund: Der Italiener Giovanni Franzoni hat die "Streif" bezwungen und sich damit unsterblich gemacht. In einem Herzschlagfinale verwies der 24-Jährige den Schweizer Superstar Marco Odermatt auf die Plätze und sorgte für Szenen, die selbst hartgesottene Wintersport-Fans zu Tränen rührten.
Die Atmosphäre im Zielraum glich einem Hexenkessel, vergleichbar mit einem Champions-League-Finale im Fußball. Doch statt grünem Rasen regierte hier das blanke Eis. Wie BILD und Kicker übereinstimmend berichten, lieferte Franzoni eine Fahrt ab, die in die Geschichtsbücher eingehen wird. Mit Startnummer 2 ins Rennen gegangen, setzte er eine Bestzeit von 1:52,31 Minuten, an der sich die gesamte Weltelite die Zähne ausbiss. Es war eine Demonstration von Mut, Technik und purem Willen.

Der Ritt auf der Rasierklinge
Die "Streif" verzeiht keine Fehler, und doch fuhr Franzoni wie auf Schienen. Laut Analysen von Eurosport riskierte der Italiener in der Mausefalle und im Steilhang alles, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. "Es ist verrückt! Ich habe mich nie als reinen Abfahrer gesehen", wurde der überglückliche Sieger zitiert. Seine Fahrt war ein perfekter Mix aus Aggressivität und taktischer Finesse. Während andere Athleten im Karussell oder an der Hausbergkante wertvolle Hundertstel liegen ließen, zog Franzoni seine Linie gnadenlos durch. Dieser Triumph kommt nicht aus dem Nichts: Bereits in der Vorwoche hatte er im Super-G von Wengen seinen ersten Weltcupsieg gefeiert, doch der Sieg in Kitzbühel hebt ihn endgültig in den Olymp des Skisports.
Odermatts ewiges Warten und Muzatons Überraschung

Für Marco Odermatt hingegen setzt sich der "Fluch" von Kitzbühel fort. Der Schweizer Überflieger, der den Gesamtweltcup dominiert, musste sich erneut geschlagen geben – und das denkbar knapp. Lediglich sieben Hundertstelsekunden fehlten ihm zum ersehnten Triumph. Wie WELT treffend analysierte, zeigte Odermatt eine brillante Leistung, doch im untersten Streckenabschnitt konnte er Franzonis Fabelzeit nicht ganz matchen. "Es hat wieder nicht gereicht", bilanzierte ein sichtlich enttäuschter Odermatt, der sich zum dritten Mal mit Rang zwei begnügen musste.
Eine faustdicke Überraschung lieferte der Franzose Maxence Muzaton. Mit der hohen Startnummer 29 raste der 35-Jährige noch auf das Podest (+0,39 Sekunden) und verdrängte den Südtiroler Florian Schieder auf den undankbaren vierten Platz. Muzatons Fahrt bewies, dass die Piste auch für späte Starter noch Top-Zeiten zuließ, was die Leistung der Pistencrew unterstreicht.
Tränen für Matteo: Ein Sieg, der unter die Haut geht

Der bewegendste Moment des Wochenendes ereignete sich jedoch nach der Zieldurchfahrt. Franzoni jubelte nicht nur, er weinte hemmungslos. Der Hintergrund ist tragisch: Im September 2025 verlor er seinen besten Freund und Teamkollegen Matteo Franzoso bei einem Trainingsunfall in Chile. "Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre. Ich fahre für uns beide", schluchzte Franzoni in die Mikrofone, wie Laola1 berichtete. Bei der Siegerehrung blickte er gen Himmel und widmete diesen monumentalen Erfolg seinem verstorbenen "Bruder". Diese emotionale Tiefe verlieh dem Sport an diesem Tag eine Dimension, die weit über bloße Zeiten und Platzierungen hinausging.
Historisches Debakel für den ÖSV
Während Italien jubelte, herrschte im Lager der Gastgeber Katerstimmung. Für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) endete das Heimrennen in einem historischen Debakel. Erstmals in der Geschichte der Hahnenkamm-Abfahrt schaffte es kein einziger Österreicher in die Top 10. Vincent Kriechmayr war als 13. noch der Beste der rot-weiß-roten Abordnung. "Ich war zu taktisch", gab Kriechmayr laut Kronen Zeitung selbstkritisch zu. Die österreichischen Fans, die den Zielraum in ein Fahnenmeer verwandelt hatten, mussten mitansehen, wie die Konkurrenz den Sieg unter sich ausmachte. Ein Weckruf zur Unzeit, so kurz vor den nächsten Großereignissen.
Lichtblick für Deutschland und Blick auf Olympia
Aus deutscher Sicht sorgte Luis Vogt für einen echten Lichtblick. Der 23-Jährige raste auf einen sensationellen achten Platz und bestätigte damit seinen Aufwärtstrend. "Saugeil", kommentierte Vogt seine Fahrt, bei der er im oberen Teil sogar schneller als Sieger Franzoni war. Dieses Ergebnis gibt Hoffnung für die kommenden Aufgaben, insbesondere mit Blick auf Olympia 2026 in Mailand-Cortina. Wenn Vogt diese Form konservieren kann, ist er ein Kandidat für Edelmetall.
Kitzbühel: Der Grand Slam des Wintersports
Das Hahnenkammrennen hat einmal mehr bewiesen, warum es in einer Liga mit den größten Sportereignissen der Welt spielt. Die Exklusivität und der Glamour erinnern an Tennis in Wimbledon oder den Grand Prix von Monaco in der Formel 1. Die "Streif" ist der ultimative Test für Mensch und Material, ein Hochgeschwindigkeits-Thriller, der keine Kompromisse duldet. Die Prominenz auf den Tribünen und die weltweite mediale Aufmerksamkeit unterstreichen den Status dieses Events als "Super Bowl" des alpinen Skisports.
Fazit

Der 24. Januar 2026 wird als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem Giovanni Franzoni endgültig zum Superstar reifte. Sein Sieg auf der Streif war nicht nur sportlich wertvoll, sondern auch eine emotionale Befreiungsschlags nach persönlichen Schicksalsschlägen. Während Marco Odermatt weiter auf seine Gams warten muss und der ÖSV Wunden leckt, hat der Skizirkus eine neue, charismatische Gallionsfigur gefunden. Mit dieser Form ist Franzoni auch bei den kommenden Olympischen Spielen der Top-Favorit. Kitzbühel hat geliefert – Drama, Tränen und Heldenmut. Genau das macht die Faszination dieses Sports aus.
Häufig gestellte Fragen

Der Italiener Giovanni Franzoni sicherte sich den Sieg auf der legendären Streif mit einer Bestzeit von 1:52,31 Minuten. Der 24-Jährige setzte sich in einem dramatischen Finale gegen den Schweizer Favoriten Marco Odermatt durch und feierte damit seinen endgültigen Durchbruch in die Weltspitze des Skisports.
Der Triumph war von tiefer Trauer begleitet, da Franzoni den Sieg seinem besten Freund und Teamkollegen Matteo Franzoso widmete. Dieser war im September 2025 bei einem Trainingsunfall in Chile ums Leben gekommen, weshalb Franzoni im Zielraum erklärte, er sei das Rennen für sie beide gefahren.
Marco Odermatt fehlten lediglich sieben Hundertstelsekunden zum lang ersehnten Triumph in Kitzbühel. Trotz einer brillanten Fahrt konnte der Schweizer Gesamtweltcupsieger die Fabelzeit von Franzoni im untersten Streckenabschnitt nicht ganz erreichen und musste sich erneut mit dem zweiten Platz begnügen.
Für den Österreichischen Skiverband endete das Heimrennen in einer historischen Niederlage, da erstmals in der Geschichte der Hahnenkamm-Abfahrt kein einziger ÖSV-Läufer in die Top 10 fuhr. Bester Österreicher wurde Vincent Kriechmayr auf dem 13. Platz, was für große Ernüchterung bei den heimischen Fans sorgte.
Aus deutscher Sicht sorgte Luis Vogt für einen echten Lichtblick, indem er einen sensationellen achten Platz erreichte. Der 23-Jährige zeigte besonders im oberen Streckenteil eine hervorragende Leistung und bestätigte damit seine aufsteigende Form im Hinblick auf die kommenden Olympischen Spiele.



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