Maischberger am 20.01.2026: Guttenberg warnt vor Trump und Maffay rechnet mit der SPD ab

Bei Maischberger diskutierten Karl-Theodor zu Guttenberg und Peter Maffay über die US-Krise und deutsche Politik. Alle Infos zur Sendung vom 20.01.2026.

Veröffentlicht am 21. Jan 2026
Aktualisiert am 21. Jan 2026
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Kurz gesagt (TL;DR)

Karl-Theodor zu Guttenberg warnte bei Maischberger eindringlich vor Donald Trumps aggressiven Plänen bezüglich Grönland und drohender US-Strafzölle.

Der Rockmusiker Peter Maffay sorgte für Aufsehen, als er seine tiefe Enttäuschung über die SPD und die aktuelle Politik äußerte.

Die Sendung analysierte die mangelnde Vorbereitung Europas auf transatlantische Spannungen und dominierte mit emotionalen Debatten die öffentlichen Suchtrends.

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Es war ein Abend der deutlichen Worte und düsteren Prognosen im Ersten. Die Ausgabe der ARD-Talkshow Maischberger vom Dienstag, den 20. Januar 2026, verzeichnete nicht nur im linearen Fernsehen hohe Einschaltquoten, sondern dominierte am Folgetag auch die Suchtrends im Internet. Mit über 10.000 Suchanfragen für „maischberger heute“ zeigt sich das enorme Interesse der Öffentlichkeit an den diskutierten Themen: die eskalierenden transatlantischen Spannungen unter US-Präsident Donald Trump und die innenpolitische Stimmungslage in Deutschland. Moderatorin Sandra Maischberger begrüßte eine Runde, die Prominenz mit politischer Expertise vereinte, darunter den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Rocklegende Peter Maffay.

Im Zentrum der Sendung stand die Frage, wie Europa und speziell die Bundesregierung auf die aggressive Außenpolitik der USA reagieren sollen. Der Konflikt um Grönland und die angedrohten Strafzölle durch die US-Administration bildeten den geopolitischen Rahmen, während im innenpolitischen Teil Peter Maffay mit einer persönlichen Enttäuschung über die Sozialdemokratie für Aufsehen sorgte. Die Sendung bot eine Mischung aus strategischer Analyse und emotionaler Bestandsaufnahme, die laut Medienberichten von SZ.de und WELT auch am Tag danach für reichlich Gesprächsstoff sorgte.

Sandra Maischberger im Talk mit Karl-Theodor zu Guttenberg und Peter Maffay.
Klare Worte bei Maischberger: Guttenberg warnt vor Trump und Peter Maffay kritisiert die SPD scharf.

Transatlantische Eiszeit: Guttenberg warnt vor Naivität

Der erste große Themenblock widmete sich der Außenpolitik. Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der viele Jahre in den USA lebte und als Kenner der amerikanischen Politik gilt, fand deutliche Worte für die aktuelle Lage. Angesichts der jüngsten Vorstöße von US-Präsident Donald Trump, der laut Berichten der Südwest Presse und Joyn News die Kontrolle über Grönland anstrebt und der EU mit massiven Strafzöllen droht, warnte Guttenberg vor europäischer Naivität. „Wir sind atemberaubend schlecht vorbereitet“, analysierte der Ex-Minister die Haltung der deutschen Regierung und der europäischen Partner.

Guttenberg betonte, dass Trumps „America First“-Doktrin in ihrer zweiten Auflage deutlich radikaler umgesetzt werde als noch in dessen erster Amtszeit. Die Drohung, Grönland strategisch zu vereinnahmen, sei kein bloßes Hirngespinst, sondern ein kalkulierter geopolitischer Schachzug, um Ressourcen zu sichern und militärische Dominanz in der Arktis zu demonstrieren. Im Gespräch mit dem US-Politikberater Andrew Langer, der ebenfalls zu Gast war, prallten hier zwei Weltsichten aufeinander. Während Langer versuchte, die US-Position als notwendige Wahrung nationaler Interessen darzustellen, sah Guttenberg darin eine direkte Gefahr für die Souveränität europäischer Interessen und den Zusammenhalt der NATO.

Die Diskussion verdeutlichte, wie sehr internationale Gesetze und Abkommen derzeit unter Druck geraten. Das Europäische Parlament hatte erst kürzlich als Reaktion auf die US-Drohungen einen geplanten Zolldeal auf Eis gelegt – ein Schritt, den die Runde kontrovers diskutierte. Für Guttenberg ist klar: Deutschland muss seine sicherheitspolitische Passivität ablegen, wenn es im Konzert der Großmächte nicht zerrieben werden will.

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Peter Maffay: Ein Musiker wendet sich ab

Maischberger am 20.01.2026: Guttenberg warnt vor Trump und Maffay rechnet mit der SPD ab - Zusammenfassende Infografik
Zusammenfassende Infografik des Artikels "Maischberger am 20.01.2026: Guttenberg warnt vor Trump und Maffay rechnet mit der SPD ab"
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Für den emotionalsten Moment des Abends sorgte jedoch nicht die große Weltpolitik, sondern ein deutscher Weltstar. Peter Maffay, der auf über 50 Jahre Bühnenkarriere zurückblickt, saß nicht nur als Musiker, sondern als engagierter Bürger in der Runde. Maffay, der sich in der Vergangenheit oft politisch positioniert hatte, äußerte sich laut Berichten von Focus Online tief enttäuscht über die aktuelle Entwicklung der SPD. Er erklärte, dass es ihm inzwischen schwerfalle, die Sozialdemokraten zu wählen – eine Aussage, die angesichts seiner früheren Nähe zu sozialdemokratischen Themen aufhorchen ließ.

Maffay begründete seine Haltung mit einer zunehmenden Entfremdung der politischen Klasse von den Sorgen der Bürger. Es fehle an pragmatischen Lösungen und einer klaren Führung in der Politik. Seine Kritik reihte sich ein in eine breitere Debatte über das Vertrauen in die etablierten Parteien, die auch im Hinblick auf kommende Wahlen von Relevanz ist. Der Musiker betonte, dass sein Engagement für gesellschaftliche Projekte weitergehe, er sich aber von der Parteipolitik zunehmend distanziere. Diese Aussagen spiegeln eine Stimmung wider, die viele Wähler in Deutschland derzeit umtreibt und die in den sozialen Medien während der Sendung intensiv kommentiert wurde.

Die journalistische Einordnung: Koll, Marinić und Blome

Talkrunde bei Maischberger mit Karl-Theodor zu Guttenberg und Peter Maffay
Guttenberg warnt bei Maischberger vor Trumps Plänen und Peter Maffay kritisiert die SPD.

Um die Aussagen von Guttenberg und Maffay einzuordnen, hatte Sandra Maischberger drei profilierte Journalisten eingeladen: Theo Koll, die Autorin Jagoda Marinić und den RTL/ntv-Politikchef Nikolaus Blome. Diese Runde debattierte lebhaft über die Konsequenzen der besprochenen Themen. Nikolaus Blome wies darauf hin, dass die wirtschaftliche Lage Deutschlands durch die US-Zölle massiv bedroht sei und die Bundesregierung bisher keine adäquate Antwort gefunden habe. Die „Grönland-Krise“ sei dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Jagoda Marinić legte den Fokus auf die gesellschaftliche Spaltung, die sowohl in den USA als auch in Deutschland zu beobachten sei. Sie argumentierte, dass Figuren wie Trump genau diese Spaltung nutzen, um ihre Macht zu festigen. Theo Koll ergänzte, dass die traditionellen diplomatischen Kanäle kaum noch funktionierten und Europa lernen müsse, die Sprache der Macht zu sprechen. Die Journalisten waren sich weitgehend einig, dass die kommenden Monate für die deutsche Politik entscheidend sein werden. Es brauche nicht nur neue Gesetze zur Wirtschaftsförderung, sondern auch eine mentale Wende im Umgang mit globalen Krisen.

Ausblick: Die Themen am Mittwoch

Während die Sendung vom Dienstag noch nachhallt, blickt die Redaktion bereits auf die nächste Ausgabe. Wie die ARD ankündigte, wird Sandra Maischberger bereits am heutigen Mittwoch, den 21. Januar 2026, erneut auf Sendung gehen. Zu den Gästen zählen dann unter anderem Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla. Auch hier wird es um die Frage gehen, wie Deutschland sich in einer unsicheren Weltwirtschaft behaupten kann und welche Antworten die Parteien auf die drängenden Fragen der Wähler haben. Der Schlagabtausch zwischen Regierungsvertretern und Opposition verspricht, die Debatten vom Vortag nahtlos fortzuführen.

Fazit

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Die Maischberger-Ausgabe vom 20. Januar 2026 hat eindrücklich gezeigt, wie eng globale Krisen und nationale Befindlichkeiten mittlerweile verknüpft sind. Der Auftritt von Karl-Theodor zu Guttenberg lieferte die notwendige außenpolitische Schärfe, um den Ernst der Lage im transatlantischen Verhältnis zu begreifen. Gleichzeitig gab Peter Maffay den vielen enttäuschten Wählern eine Stimme, die sich von der etablierten Politik nicht mehr repräsentiert fühlen. Die Sendung bot keine einfachen Lösungen, aber sie lieferte eine präzise Diagnose des Zustands, in dem sich Deutschland und die Welt zu Beginn des Jahres 2026 befinden. Für politisch interessierte Zuschauer war dieser Abend ein Pflichttermin, der einmal mehr unterstrich, warum Talkshows dieses Formats für die öffentliche Meinungsbildung relevant bleiben.

Häufig gestellte Fragen

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Was hat Karl-Theodor zu Guttenberg bei Maischberger über Trump gesagt?

Der ehemalige Verteidigungsminister warnte eindringlich vor einer europäischen Naivität gegenüber der Außenpolitik von Donald Trump. Guttenberg betonte, dass die America First Doktrin in Trumps zweiter Amtszeit deutlich radikaler umgesetzt werde und Deutschland auf Szenarien wie die strategische Vereinnahmung Grönlands oder massive Strafzölle atemberaubend schlecht vorbereitet sei. Er forderte, dass Deutschland seine sicherheitspolitische Passivität ablegen muss, um nicht zwischen den Großmächten zerrieben zu werden.

Warum kritisierte Peter Maffay die SPD in der Sendung?

Peter Maffay äußerte sich tief enttäuscht über die Sozialdemokratie und erklärte, dass es ihm mittlerweile schwerfalle, die SPD zu wählen. Er begründete dies mit einer zunehmenden Entfremdung der politischen Klasse von den Sorgen der Bürger sowie dem Fehlen pragmatischer Lösungen und klarer Führung. Seine emotionale Kritik wurde als symptomatisch für den allgemeinen Vertrauensverlust vieler Wähler in die etablierten Parteien gewertet.

Welche Gäste waren am 20. Januar 2026 bei Maischberger zu Gast?

Neben Moderatorin Sandra Maischberger diskutierten der Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und der Musiker Peter Maffay als Hauptgäste. Zur journalistischen Einordnung der Themen waren zudem Theo Koll, die Autorin Jagoda Marinić und der RTL-Politikchef Nikolaus Blome anwesend. Die US-Perspektive vertrat der Politikberater Andrew Langer.

Worum ging es bei der Diskussion über Grönland?

Der Konflikt um Grönland wurde als geopolitischer Schachzug der US-Regierung analysiert, um Ressourcen zu sichern und militärische Dominanz in der Arktis zu demonstrieren. Während US-Berater Langer dies als legitime Wahrung nationaler Interessen darstellte, sah Guttenberg darin eine direkte Gefahr für europäische Interessen und den Zusammenhalt der NATO. Das Thema diente als Beispiel für den wachsenden Druck auf internationale Abkommen.

Wer sind die Gäste bei Maischberger am Mittwoch, den 21. Januar 2026?

Für die direkt folgende Ausgabe am Mittwoch kündigte die ARD unter anderem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD und den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla an. In dieser Sendung soll der Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition fortgeführt werden, mit einem Fokus auf die Behauptung Deutschlands in einer unsicheren Weltwirtschaft.

Francesco Zinghinì

Ingenieur und digitaler Unternehmer, Gründer des Projekts TuttoSemplice. Seine Vision ist es, Barrieren zwischen Nutzer und komplexen Informationen abzubauen und Themen wie Finanzen, Technologie und Wirtschaftsnachrichten endlich verständlich und nützlich für den Alltag zu machen.

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