Mehrwertnummern: Anleitung zum Blockieren und zur Verteidigung

Entdecken Sie, was Mehrwertnummern sind und wie Sie sich vor unerwünschten Abbuchungen schützen. Lesen Sie den Leitfaden, um Bezahldienste (VAS) sofort zu blockieren.

Veröffentlicht am 03. Jan 2026
Aktualisiert am 03. Jan 2026
Lesezeit

Kurz gesagt (TL;DR)

Mehrwertnummern sind kostenpflichtige Dienste, die per SMS oder Anruf aktiviert werden: Erfahren Sie in diesem Leitfaden, wie sie funktionieren und wie Sie bei Ihrem Betreiber eine präventive Sperre beantragen, um unerwünschte Abbuchungen zu vermeiden.

In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen, wie Sie diese Dienste deaktivieren und wie Sie die präventive Sperre bei Ihrem Telefonbetreiber anfordern.

Entdecken Sie, wie Sie sich vor unerwarteten Abbuchungen schützen können, indem Sie die Sperrung dieser Dienste bei Ihrem Telefonbetreiber anfordern.

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Eine ungewöhnliche Abbuchung vom Telefonguthaben oder ein unerwarteter Kostenpunkt auf der Telefonrechnung. Es ist eine Situation, die leider viele schon erlebt haben. Oft hat die Ursache einen genauen Namen: Mehrwertnummern. Auch bekannt unter dem Akronym VAS (aus dem Englischen Value Added Services), sind diese Dienste die Quelle zahlreicher unbewusster Aktivierungen und unerwünschter Kosten. Sie stellen eine komplexe Welt dar, in der sich legitime Dienste mit echten Fallen vermischen. Dieser Artikel soll Klarheit schaffen, indem er erklärt, was genau sie sind, wie sie funktionieren und vor allem, welche konkreten Werkzeuge wir haben, um unsere Finanzen und unsere digitale Gelassenheit zu schützen.

Wissen ist die erste und effektivste Form der Verteidigung. Das Verständnis der Mechanismen hinter diesen Premium-Diensten ist entscheidend, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wir werden die verschiedenen Arten von Rufnummern, die hinterhältigsten Aktivierungsmethoden und die zum Schutz der Verbraucher eingeführten Vorschriften analysieren. Ziel ist es, einen praktischen und vollständigen Leitfaden bereitzustellen, um diese Abbuchungen zu verwalten, zu blockieren und gegebenenfalls anzufechten, damit jeder Nutzer zu einem bewussten und geschützten Verbraucher wird.

Hand nutzt Smartphone, um einen eingehenden Anruf von einer Mehrwertnummer zu blockieren, wobei die Taste hervorgehoben wird
Mehrwertnummern können hohe Kosten verursachen. Entdecken Sie, wie Sie sie erkennen und blockieren, um Ihr Telefonguthaben zu schützen. Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden.

Was genau sind Mehrwertnummern

Mehrwertnummern oder Mehrwertdienste (VAS) sind all jene Dienste, die Inhalte oder Funktionen bieten, die über normale Sprachanrufe, SMS und Datenverkehr hinausgehen. Diese Dienste, wie Horoskope, Klingeltöne, Nachrichten, Spiele oder Umfragen, werden über Telefonanrufe oder Nachrichten bereitgestellt und haben Kosten, die über dem Basistarif liegen und direkt vom Restguthaben oder über die Telefonrechnung abgebucht werden. Obwohl einige nützlich und gefragt sind, wie Televoting oder Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen, entsteht das Problem, wenn die Aktivierung ohne ausdrückliche und bewusste Zustimmung des Nutzers erfolgt. Ihre Natur als Premium-Dienste macht sie zu einem Kanal für unerwartete Abbuchungen, wodurch einfaches Surfen im Internet oder ein unbedachter Klick in ein teures Abonnement verwandelt wird.

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Die verschiedenen Arten von Premium-Rufnummern

Um Mehrwertdienste zu erkennen und zu verstehen, ist es nützlich, ihre Nummerierung zu kennen, die in Italien von der AGCOM (Behörde für Garantien im Kommunikationswesen) reguliert wird. Es gibt verschiedene Kategorien, die jeweils an bestimmte Dienstarten gebunden sind. Rufnummern, die mit 89X beginnen (wie 892, 894, 895 und 899), sind die bekanntesten und werden mit Unterhaltung, professioneller Beratung, Support und Massenanrufen in Verbindung gebracht, oft mit sehr hohen Kosten pro Minute oder pro Anruf. Eine weitere wichtige Kategorie sind Dienste, die per SMS oder MMS zugänglich sind und spezielle Nummern verwenden, die mit 4 beginnen. Diese sind häufig mit Abonnements für den Erhalt von Nachrichten, Wetterberichten, Spielen oder anderen digitalen Inhalten verbunden. Es ist wichtig, zwischen den verschiedenen Arten von Rufnummern zu unterscheiden, da nicht alle Sonderrufnummern betrügerisch sind, aber das Bewusstsein für risikoreiche Vorwahlen ist der erste Schritt zu einer wirksamen Verteidigung.

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Wie die unfreiwillige Aktivierung geschieht

Nutzer überprüft das Telefonguthaben auf dem Smartphone auf Abbuchungen
Ein bewusstes Management des Telefonguthabens vermeidet die Fallen ungewollter Mehrwertdienste.

Die Aktivierung nicht angeforderter kostenpflichtiger Dienste erfolgt oft durch irreführende Methoden, die darauf ausgelegt sind, den Nutzer in die Irre zu führen. Eine der häufigsten Methoden ist der unfreiwillige Klick auf Werbebanner während des Surfens im Internet mit dem Smartphone. Ein versehentliches Tippen auf eine scheinbar harmlose Anzeige reicht aus, um ein wöchentliches Abonnement für mehrere Euro abzuschließen. Ebenso verbreitet sind SMS-Betrügereien, bei denen man aufgefordert wird, auf eine Nachricht zu antworten, um einen angeblichen Dienst zu stornieren, was jedoch das Gegenteil bewirkt. Die heimtückischsten Techniken, bekannt als Zero-Click, können ein Abonnement einfach durch den Besuch einer bösartigen Webseite aktivieren, ohne dass eine Interaktion des Nutzers erforderlich ist. Diese unlauteren Praktiken nutzen Unaufmerksamkeit aus und machen Prävention unerlässlich.

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Die Vorschriften zum Verbraucherschutz: Die Rolle der AGCOM

Um dem Phänomen der wilden Aktivierungen entgegenzuwirken, hat die AGCOM immer strengere Vorschriften zum Schutz der Nutzer eingeführt. Mit dem Beschluss 10/21/CONS hat die Behörde die Telefonbetreiber verpflichtet, eine standardmäßige Sperre (Barring) für die meisten Mehrwertdienste zu implementieren. Das bedeutet, dass auf neuen SIM-Karten und schrittweise auch auf bereits aktiven Karten Premium-Dienste präventiv deaktiviert sind. Der Nutzer, der sie aktivieren möchte, muss dies ausdrücklich anfordern. Darüber hinaus wurde für die wenigen Dienste, die von der automatischen Sperre ausgenommen sind (wie Mobile Ticketing, Solidaritätsspenden und Bankdienstleistungen), ein sichereres Aktivierungsverfahren eingeführt, das die Eingabe eines temporären Passworts (OTP) erfordert, um den Willen des Nutzers zu bestätigen. Diese Maßnahmen sind zwar ein grundlegender Fortschritt, beseitigen das Risiko jedoch nicht vollständig, weshalb persönliche Wachsamkeit weiterhin notwendig ist.

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Wie man Mehrwertnummern blockiert: Die praktische Anleitung

Die effektivste Lösung zum Schutz ist die präventive Sperre, bekannt als Barring (Drittanbietersperre). Es handelt sich um eine kostenlose Funktion, die alle Betreiber zur Verfügung stellen, um die Aktivierung von Premium-Diensten auf der eigenen Leitung zu unterbinden. Die Anforderung der Sperre ist einfach und kann über verschiedene Kanäle erfolgen. Die schnellste Methode ist normalerweise über den persönlichen Bereich auf der Website oder die offizielle App des eigenen Betreibers, indem man nach Bereichen wie “Diensteverwaltung”, “Kostenkontrolle” oder “Bezahldienste” sucht. Alternativ ist es immer möglich, den Kundenservice telefonisch zu kontaktieren und einen Mitarbeiter zu bitten, die Sperre zu aktivieren. Wer den direkten Kontakt bevorzugt, kann sich in ein physisches Geschäft seines Anbieters begeben. Die Aktivierung dieses Schutzes ist eine einfache Maßnahme, die die überwiegende Mehrheit der unerwünschten Abbuchungen verhindert und es ermöglicht, das Smartphone mit größerer Ruhe zu nutzen, geschützt vor bösen Überraschungen und der Notwendigkeit, Telefonbetrug zu erkennen und zu blockieren.

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Was tun, wenn ein Dienst bereits aktiviert wurde

Wenn ein kostenpflichtiger Dienst bereits aktiviert wurde, ist schnelles Handeln entscheidend. Der erste Schritt ist, ihn sofort zu deaktivieren. Oft enthält die Aktivierungs-SMS Anweisungen dazu, meist durch Antworten mit einer Nachricht, die das Wort “STOP” enthält. Fehlen diese Hinweise, muss sofort der eigene Telefonbetreiber kontaktiert werden, um den Dienst zu blockieren. Anschließend ist es möglich und ratsam, eine Rückerstattung zu beantragen. Man muss den Kundenservice kontaktieren und erklären, dass die Aktivierung unfreiwillig erfolgte, und um die Stornierung der abgebuchten Beträge bitten. Schließlich ist es nützlich, den Vorfall der Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (AGCM) und der AGCOM zu melden, um zur Bekämpfung des Phänomens beizutragen. Dies hilft nicht nur bei der Lösung des eigenen Falls, sondern unterstützt auch das Vorgehen der Behörden gegen unlautere Geschäftspraktiken.

Tradition und Innovation: Die Entwicklung der Mehrwertdienste

Das Konzept der Premium-Dienste hat seine Wurzeln in der Geschichte der Telefonie. Die Tradition dieser Dienste reicht bis in die Zeit der polyphonen Klingeltöne und Logos für Handys zurück, die über spezielle Nummern wie die 166 gekauft wurden. Es waren die ersten Beispiele für die Personalisierung des Geräts, ein blühender Markt, der jedoch schon damals durch wenig Transparenz gekennzeichnet war. Die Innovation hat dieses Panorama radikal verändert. Einerseits sind die Aktivierungstechniken ausgefeilter und fast unsichtbar geworden, wie die Zero-Click-Betrügereien. Andererseits hat die technologische Innovation den Nutzern Verteidigungsinstrumente an die Hand gegeben, die früher undenkbar waren. Die Apps der Betreiber, selektive Blockiersysteme und ein größeres Bewusstsein, gefördert durch Online-Ressourcen, stellen heute die Evolution des Verbraucherschutzes dar. In diesem Szenario ist es entscheidend, die Einstellungen des eigenen Geräts verwalten zu können, um unerwartete Ausgaben im Zusammenhang mit Abonnements und digitalen Diensten zu vermeiden.

Fazit

disegno di un ragazzo seduto a gambe incrociate con un laptop sulle gambe che trae le conclusioni di tutto quello che si è scritto finora

Mehrwertnummern stellen eine komplexe Realität des Telekommunikationsmarktes dar, eine Grauzone, in der legitime Geschäftsmöglichkeiten mit irreführenden Praktiken koexistieren. Die Bedrohung durch unfreiwillige Aktivierungen und unerwartete Abbuchungen ist konkret, aber nicht unüberwindbar. Bewusstsein ist das erste und mächtigste Verteidigungsinstrument, das uns zur Verfügung steht. Zu verstehen, was VAS sind, Risikonummern zu erkennen und die häufigsten Fallen zu kennen, sind wesentliche Schritte.

Wissen allein reicht jedoch nicht aus, wenn keine Taten folgen. Das effektivste Werkzeug, das jeder Nutzer zur Hand hat, ist die präventive Sperre (Barring), ein kostenloser Dienst, der von allen Betreibern angeboten wird und die Möglichkeit der Aktivierung dieser Dienste an der Wurzel unterbindet. Es ist eine proaktive Entscheidung, die Ruhe garantiert. Wir laden jeden Leser ein, noch heute die Einstellungen seiner Leitung über die App oder den Kundenbereich seines Betreibers zu überprüfen und die Sperre zu aktivieren. In einer sich ständig weiterentwickelnden digitalen Welt ist der Schutz des eigenen Guthabens und der eigenen Daten ein Akt der Verantwortung gegenüber sich selbst.

Häufig gestellte Fragen

disegno di un ragazzo seduto con nuvolette di testo con dentro la parola FAQ
Was genau sind Mehrwertnummern (VAS)?

Mehrwertnummern, auch bekannt als VAS «Value-Added Services» oder Premium-Dienste, sind kostenpflichtige Dienste, die Inhalte und Funktionen bieten, die über die grundlegenden Telefondienste wie Anrufe und SMS hinausgehen. Dazu gehören Horoskope, Klingeltöne, Spiele, Nachrichten oder Videos, die entweder vom Telefonbetreiber oder von Drittunternehmen bereitgestellt werden. Die Abrechnung kann pro einzelnem Inhalt oder basierend auf einem täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Abonnement erfolgen.

Wie aktivieren sich diese kostenpflichtigen Dienste, oft ohne dass ich es bemerke?

Die unfreiwillige Aktivierung ist ein häufiges Problem. Oft geschieht dies durch Klicken, auch versehentlich, auf Werbebanner oder irreführende Links während des Surfens im Internet mit dem Smartphone. In einigen Fällen kann die Aktivierung durch den Besuch unsicherer Websites oder das Antworten auf scheinbar harmlose SMS erfolgen. Unmittelbar danach erhält man eine SMS, die die erfolgte Aktivierung und die erste Abbuchung vom Telefonguthaben bestätigt.

Wie kann ich Mehrwertnummern endgültig blockieren?

Um zukünftige Aktivierungen zu vermeiden, können Sie bei Ihrem Telefonbetreiber die präventive Sperre für kostenpflichtige Dienste, bekannt als «Barring» oder Drittanbietersperre, anfordern. Sie können dies tun, indem Sie den Kundenservice kontaktieren (telefonisch oder über die App/den Kundenbereich der Website) und ausdrücklich darum bitten, die Sperre für VAS oder Premium-Nummern zu aktivieren. Nach einem Beschluss der AGCOM haben viele SIM-Karten, insbesondere neue, bereits eine voreingestellte Sperre, die nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden entfernt werden kann.

Mir wurde ein Dienst berechnet, den ich nicht angefordert habe. Kann ich eine Rückerstattung erhalten?

Ja, es ist möglich, eine Rückerstattung zu beantragen. Das Erste, was zu tun ist, ist den Dienst sofort zu deaktivieren, oft indem man mit «STOP» auf die Aktivierungs-SMS antwortet oder den eigenen Betreiber kontaktiert. Anschließend können Sie eine formelle Beschwerde bei Ihrem Anbieter einreichen, über den Kundenservice oder den persönlichen Bereich, und die Rückerstattung für nicht autorisierte Abbuchungen fordern. In einigen Fällen wird die Rückerstattung gewährt, wenn die Aktivierung erst kürzlich erfolgte, zum Beispiel in den letzten 30 Tagen. Wenn der Anbieter nicht antwortet, können Sie sich an eine Verbraucherschutzorganisation wenden.

Wie überprüfe ich, ob ich aktive kostenpflichtige Dienste auf meiner SIM-Karte habe?

Der einfachste Weg, um das Vorhandensein aktiver kostenpflichtiger Dienste zu überprüfen, ist der Zugriff auf Ihren persönlichen Bereich auf der Website Ihres Telefonbetreibers oder über die offizielle App. Suchen Sie nach einem Abschnitt namens «Aktive Dienste», «Meine Angebote» oder «Inhaltedienste». Von dort aus sollten Sie die Liste der auf Ihrer Leitung aktiven Dienste einsehen und direkt mit deren Deaktivierung fortfahren können. Alternativ können Sie den Kundenservice kontaktieren und einen Mitarbeiter bitten, eine Überprüfung für Sie durchzuführen.

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