Kurz gesagt (TL;DR)
Der XRP-Kurs scheiterte an der psychologisch wichtigen 2-Dollar-Marke und sieht sich nun mit einer deutlichen bärischen Ablehnung konfrontiert.
Technische Indikatoren sowie Abflüsse aus ETFs setzen den Token unter Druck, da Anleger derzeit risikoärmere Vermögenswerte bevorzugen.
Experten warnen vor einem möglichen Absturz auf 1,40 US-Dollar, falls die entscheidende Unterstützungszone bei 1,80 US-Dollar nicht hält.
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Der Kryptomarkt startet mit gemischten Gefühlen in die letzte Januarwoche 2026, doch für Ripple (XRP) scheinen die Vorzeichen auf Sturm zu stehen. Der Suchbegriff "xrp news" verzeichnet aktuell über 2.000 Suchanfragen, was das enorme Interesse der Anleger an der jüngsten Preisentwicklung widerspiegelt. Nachdem der Kurs kurzzeitig Hoffnung auf eine Rückkehr zu alten Höhen machte, folgte eine ernüchternde "bärische Ablehnung" an kritischen Widerstandsmarken. Investoren stellen sich nun die bange Frage: Fällt der XRP-Kurs auf ein neues Tief?
Aktuelle Daten von Yahoo Finanzen Deutschland und FinanzNachrichten.de zeigen, dass XRP derzeit im Bereich von 1,89 bis 1,93 US-Dollar (ca. 1,61 Euro) handelt. Die psychologisch wichtige Marke von 2,00 US-Dollar konnte nicht nachhaltig zurückerobert werden. Diese Entwicklung setzt den Token unter erheblichen Druck, da technische Indikatoren auf eine mögliche Fortsetzung des Abwärtstrends hindeuten. In diesem Artikel analysieren wir die Hintergründe der aktuellen Marktbewegung und beleuchten, welche Szenarien Experten für die kommenden Tage prognostizieren.

Technische Analyse: Die 2-Dollar-Hürde als Stolperstein
Das dominierende Thema an den Märkten ist die gescheiterte Erholung. Wie Wallstreet Online berichtet, wurde der XRP-Kurs an der Widerstandszone zwischen 2,00 und 2,40 US-Dollar "bärisch abgelehnt". Charttechnisch betrachtet bewegt sich der Kurs weiterhin in einem absteigenden Kanal, der seit den Höchstständen im Juli 2025 den Trend diktiert. Besonders besorgniserregend ist das Scheitern am 200-Tage-Durchschnitt (Moving Average), einem Indikator, der oft als langfristiger Trendfilter dient.
Analysten weisen darauf hin, dass jeder Versuch, diese Zone zu durchbrechen, von Verkäufen abgewürgt wurde. Dies deutet auf fehlende Überzeugung der Käufer hin. Laut aktuellen Berichten auf FinanzNachrichten.de hat sich auch das "Open Interest" (die Anzahl der offenen Terminkontrakte) auf rund 1,05 Milliarden US-Dollar verringert. Ein solcher Rückgang parallel zu fallenden Preisen wird oft als "Leverage Flush" interpretiert – spekulative Positionen werden aus dem Markt gespült, was kurzfristig zu weiterer Volatilität führen kann.
Marktumfeld und ETF-Einflüsse

Neben der reinen Charttechnik spielen fundamentale Faktoren eine wesentliche Rolle. Trotz der Einführung von Produkten wie dem 21Shares XRP ETF, der institutionellen Anlegern den Zugang erleichtern soll, verzeichnen diese Instrumente laut Marktbeobachtern zuletzt Abflüsse. Dies drückt zusätzlich auf die Stimmung. Das makroökonomische Umfeld, geprägt von Diskussionen über Inflation und Zinspolitik, sorgt dafür, dass Anleger risikoärmere Assets bevorzugen oder zumindest Gewinne bei hochvolatilen Kryptowährungen mitnehmen.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt die Regulierung. Berichte über den "CLARITY Act" in den USA und mögliche Neuklassifizierungen von Krypto-Assets in Japan im Jahr 2026 sorgen für Zurückhaltung. Zwar hat Ripple technologische Fortschritte gemacht – etwa durch die Einführung von KI-Tools auf dem XRP Ledger –, doch diese positiven Nachrichten werden derzeit von der Preisschwäche überschattet.
Droht der Absturz auf 1,40 Dollar?

Die entscheidende Frage für Anleger ist nun, wo der Boden liegt. Sollte die aktuelle Unterstützungszone bei 1,80 bis 1,90 US-Dollar nicht halten, warnen Experten vor einem weiteren Abrutsch. Ein Bruch dieser Marke könnte den Weg in Richtung 1,60 US-Dollar ebnen. Einige pessimistischere Prognosen, die auf Wallstreet Online diskutiert werden, sehen sogar ein mögliches Ziel bei 1,40 US-Dollar, sollte der Verkaufsdruck anhalten und der breitere Markt (Bitcoin und Ethereum) ebenfalls Schwäche zeigen.
Es gibt jedoch auch einen Hoffnungsschimmer: Der RSI (Relative Strength Index) hat sich von überkauften Niveaus abgekühlt und notiert im neutralen Bereich. Dies könnte bedeuten, dass der größte Verkaufsdruck vorerst gewichen ist und eine Konsolidierungsphase bevorsteht, bevor eine neue Richtung eingeschlagen wird.
Fazit

Die Lage für XRP bleibt am 26. Januar 2026 angespannt. Die bärische Ablehnung an der 2-Dollar-Marke hat die kurzfristigen bullischen Hoffnungen gedämpft. Anleger sollten die Unterstützungszone bei 1,80 US-Dollar genau im Auge behalten. Ein Halten dieser Marke könnte eine Stabilisierung einleiten, während ein Durchbruch nach unten das Risiko eines Rückfalls auf 1,40 US-Dollar drastisch erhöht. In diesem volatilen Umfeld ist Vorsicht geboten, und Investitionsentscheidungen sollten stets auf fundierter Recherche basieren.
Häufig gestellte Fragen

Der Kursrückgang ist primär auf eine technische Ablehnung an der Widerstandszone zwischen 2,00 und 2,40 US-Dollar zurückzuführen, wo Verkäufer die Oberhand gewannen. Zusätzlich belasten Abflüsse aus Investmentprodukten sowie ein unsicheres makroökonomisches Umfeld die Stimmung. Das Scheitern am 200-Tage-Durchschnitt bestätigt den kurzfristigen Abwärtstrend.
Analysten warnen vor einem weiteren Preisverfall, sollte die kritische Unterstützungszone bei 1,80 bis 1,90 US-Dollar durchbrochen werden. In einem pessimistischen Szenario könnte der Kurs bis auf 1,40 US-Dollar fallen. Hält die Unterstützung jedoch, ist eine Konsolidierungsphase wahrscheinlich, da sich Indikatoren wie der RSI im neutralen Bereich befinden.
Besonders relevant ist der 200-Tage-Durchschnitt, der als langfristiger Trendfilter dient und zuletzt nicht überwunden werden konnte. Zudem deutet das gesunkene Open Interest auf eine Bereinigung spekulativer Positionen hin, was oft Volatilität reduziert. Anleger sollten diese Marken genau beobachten, um Trendwenden frühzeitig zu erkennen.
Ja, fundamentale Faktoren spielen eine große Rolle, wobei institutionelle Produkte wie der 21Shares XRP ETF zuletzt Abflüsse verzeichneten und den Preis drückten. Gleichzeitig sorgen regulatorische Themen wie der CLARITY Act in den USA und mögliche Neuklassifizierungen in Japan für Unsicherheit am Markt, was Investoren zur Vorsicht mahnt.
Ein nachhaltiger Bruch der Marke von 1,80 US-Dollar würde ein starkes Verkaufssignal generieren und könnte den Weg in Richtung 1,60 US-Dollar ebnen. Experten sehen in diesem Fall ein erhöhtes Risiko für einen Absturz auf bis zu 1,40 US-Dollar, besonders wenn auch der Gesamtmarkt um Bitcoin Schwäche zeigt.

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