Durchbruch in Davos: Selenskyj verkündet Einigung mit Trump

Veröffentlicht am 23. Jan 2026
Aktualisiert am 23. Jan 2026
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Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump: Einigung über SicherheitsgarantienKI-generiertes Bild

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Davos/Kiew. Es ist eine Nachricht, die das geopolitische Gefüge der kommenden Jahre maßgeblich prägen könnte: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos eine prinzipielle Einigung mit US-Präsident Donald Trump über langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine verkündet. Nach monatelanger Ungewissheit und intensiven diplomatischen Bemühungen scheint damit ein entscheidender Durchbruch in den Beziehungen zwischen Washington und Kiew erzielt worden zu sein.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Diplomatie auf Hochtouren läuft. Während in den Schweizer Alpen die Weltelite tagt, bereiten Diplomaten im Hintergrund bereits die nächsten Schritte vor, die den fast vierjährigen Angriffskrieg Russlands beenden könnten. Doch die Reaktionen sind gemischt: Während Kiew von einem Erfolg spricht, mahnen Experten wie der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zur Vorsicht und fordern eine stärkere Eigenverantwortung Europas.

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Einigung „im Wesentlichen fertig“

Wie tagesschau.de und andere deutsche Medien übereinstimmend berichten, bezeichnete Selenskyj das Thema der US-Sicherheitsgarantien nach seinem Treffen mit Trump als „erledigt“. Das bilaterale Abkommen sei „im Wesentlichen fertig“ und müsse nun nur noch von den Präsidenten beider Länder unterzeichnet und anschließend von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Laut Informationen der WELT sieht der Entwurf Garantien für einen Zeitraum von 15 Jahren vor, mit der Option auf Verlängerung.

„Das Dokument ist bereit für die Finalisierung auf höchster Ebene“, erklärte Selenskyj auf der Plattform X (ehemals Twitter). Für die Ukraine ist dies ein existenzieller Schritt. Ohne die Rückendeckung der USA, so die Lesart in Kiew, seien alle anderen Sicherheitsversprechen – etwa von Großbritannien oder Frankreich – zwar wertvoll, aber letztlich nicht ausreichend, um Russland dauerhaft abzuschrecken. Die Einigung mit Trump, der im Wahlkampf oft skeptisch gegenüber der Ukraine-Hilfe auftrat, wird daher als massiver diplomatischer Erfolg der ukrainischen Führung gewertet.

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Diplomatie in Davos und Abu Dhabi

Durchbruch in Davos: Selenskyj verkündet Einigung mit Trump - Zusammenfassende Infografik
Zusammenfassende Infografik des Artikels “Durchbruch in Davos: Selenskyj verkündet Einigung mit Trump” (Visual Hub)

Der Durchbruch in Davos ist jedoch nur ein Teil eines größeren diplomatischen Puzzles. Parallel zu den Gesprächen in der Schweiz finden im Hintergrund intensive Verhandlungen mit Moskau statt. US-Gesandte, darunter Trumps Vertraute Steve Witkoff und Jared Kushner, wurden laut Medienberichten bereits im Kreml bei Wladimir Putin vorstellig. Ziel dieser Pendeldiplomatie ist offenbar die Vorbereitung eines trilateralen Gipfels.

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Wie die FAZ berichtet, sind direkte Gespräche zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Abu Dhabi) geplant. Es wäre das erste Mal seit Langem, dass hochrangige Vertreter aller drei Parteien an einem Tisch sitzen. Selenskyj bestätigte diese Pläne indirekt und betonte, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, um zu sehen, ob der Aggressor „wirklich bereit ist, den Krieg zu beenden“.

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Wolfgang Ischinger warnt vor europäischer Naivität

Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump beim gemeinsamen Treffen in Davos.
Die Ukraine sichert sich in Davos langfristige US-Sicherheitsgarantien nach einem Treffen mit Donald Trump. (Visual Hub)

Inmitten dieser dynamischen Entwicklungen rückt auch die Stimme erfahrener deutscher Diplomaten in den Fokus. Der Suchbegriff „Wolfgang Ischinger“ verzeichnete in den letzten Stunden einen massiven Anstieg an Suchanfragen. Der Grund dafür dürften seine jüngsten Einlassungen zur Rolle Europas in dieser neuen Weltordnung sein. Ischinger, der als Doyen der deutschen Sicherheitsaußenpolitik gilt, warnte in Interviews eindringlich davor, sich nun zurückzulehnen.

Laut Ischinger bleibt Europa nur so lange sicher, wie die Ukraine dem russischen Druck standhält. Sollte der Krieg enden – etwa durch einen von Trump vermittelten Deal –, würde Russland die Zeit nutzen, um seine Streitkräfte neu zu formieren. „Moskau hätte dann alle Zeit der Welt“, so Ischinger sinngemäß. Er kritisierte zudem die Art und Weise, wie innerhalb der EU Kompromisse, etwa bei Finanzhilfen, zustande kommen. Solange Europa in Sicherheitsfragen uneins sei und am Tropf der USA hänge, werde man in Moskau nicht als ernstzunehmender Machtfaktor wahrgenommen.

Die Warnung ist deutlich: Ein Deal zwischen Trump und Selenskyj entbindet Deutschland und die EU nicht von der Pflicht, die eigene Verteidigungsfähigkeit massiv zu stärken. Die Sorge vieler Beobachter ist, dass ein US-garantierter Frieden Bedingungen enthalten könnte, die Europa langfristig strategisch schwächen, wenn es nicht selbst als starker Akteur auftritt.

Sicherheitsgarantien als Ersatz für NATO-Beitritt?

Ein zentraler Punkt der Diskussion bleibt, was diese „Sicherheitsgarantien“ konkret beinhalten. Analysten vermuten, dass sie als Brücke oder sogar als Ersatz für einen sofortigen NATO-Beitritt der Ukraine dienen könnten – ein Punkt, der für Russland stets eine rote Linie darstellte. Das Modell orientiert sich offenbar an den Sicherheitsbeziehungen, die die USA mit Israel unterhalten: massive militärische Unterstützung und Technologie-Transfer, jedoch ohne die automatische Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 des NATO-Vertrags.

Für Selenskyj ist dies ein schmaler Grat. Er muss seiner Bevölkerung einen Sieg präsentieren, der echte Sicherheit bietet, ohne die Souveränität des Landes zu opfern. Die kommenden Tage in Abu Dhabi werden zeigen, ob Putin bereit ist, diesen Status quo zu akzeptieren, oder ob die russische Führung die diplomatischen Initiativen Trumps lediglich als taktische Pause nutzt.

Kurz gesagt (TL;DR)

Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump erzielten in Davos eine entscheidende Einigung über langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

Parallel zur Einigung sind erstmals direkte Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland in Abu Dhabi geplant.

Der Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger warnt Europa vor Naivität und fordert dringend eine Stärkung der eigenen Verteidigungsfähigkeit.

Fazit

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Die Einigung zwischen Selenskyj und Trump in Davos markiert einen potenziellen Wendepunkt im Ukraine-Krieg. Sie zeigt, dass die neue US-Administration gewillt ist, Fakten zu schaffen und eine aktive Rolle als Vermittler einzunehmen. Doch wie Wolfgang Ischinger mahnt, darf dieser diplomatische Erfolg nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sicherheitsarchitektur Europas fragil bleibt. Die Garantien der USA sind ein notwendiger Schutzschild für die Ukraine, doch das Fundament für eine dauerhafte Friedensordnung in Europa müssen die Europäer zunehmend selbst legen. Die kommenden Verhandlungen in den Emiraten werden der erste Härtetest für diese neue Realität sein.

Häufig gestellte Fragen

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Was beinhalten die Sicherheitsgarantien zwischen den USA und der Ukraine?

Die in Davos verkündete Einigung sieht langfristige Sicherheitszusagen für einen Zeitraum von 15 Jahren vor, die eine Option auf Verlängerung beinhalten. Dieses Abkommen orientiert sich vermutlich am israelischen Modell, was massive militärische Unterstützung und Technologietransfer bedeutet, jedoch ohne die automatische Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 des NATO-Vertrags. Ziel ist es, Russland dauerhaft abzuschrecken, ohne die Ukraine sofort in das Bündnis aufzunehmen.

Welche Rolle spielen die geplanten Gespräche in Abu Dhabi für den Frieden?

Nach dem Durchbruch in Davos sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkte trilaterale Gespräche zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands geplant. Diese Verhandlungen gelten als erster Härtetest für die diplomatischen Bemühungen und sollen klären, ob Moskau tatsächlich bereit ist, den Krieg zu beenden. Zuvor hatten US-Gesandte bereits im Hintergrund Gespräche im Kreml geführt, um diesen Gipfel vorzubereiten.

Warum warnt der Experte Wolfgang Ischinger trotz der Einigung zur Vorsicht?

Der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz befürchtet, dass Europa sich auf den US-Garantien ausruhen könnte, anstatt die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Ischinger warnt davor, dass Russland eine durch Trump vermittelte Friedenslösung als taktische Pause nutzen könnte, um seine Streitkräfte neu zu formieren. Seiner Ansicht nach bleibt Europa nur sicher, wenn es selbst als ernstzunehmender Machtfaktor auftritt und nicht allein von den USA abhängig ist.

Wie reagiert die Ukraine auf die Vereinbarung mit Donald Trump?

Die ukrainische Führung wertet die prinzipielle Einigung als massiven diplomatischen Erfolg und existenziellen Schritt für die nationale Sicherheit. Präsident Selenskyj bezeichnete das Thema als erledigt und betonte, dass das Dokument bereit für die Unterzeichnung sei. Für Kiew sind diese US-Garantien essenziell, da Zusagen anderer Partner wie Großbritannien oder Frankreich allein nicht ausreichen würden, um den Aggressor langfristig abzuhalten.

Wann tritt das Sicherheitsabkommen zwischen Washington und Kiew in Kraft?

Obwohl der Entwurf laut Selenskyj im Wesentlichen fertig ist, muss das Abkommen noch offiziell von den Präsidenten beider Länder unterzeichnet werden. Anschließend ist eine Ratifizierung durch die nationalen Parlamente erforderlich, bevor die Garantien wirksam werden. Der Prozess befindet sich nun in der Phase der Finalisierung auf höchster Ebene, um die langfristige Unterstützung rechtlich zu verankern.

Francesco Zinghinì

Ingenieur und digitaler Unternehmer, Gründer des Projekts TuttoSemplice. Seine Vision ist es, Barrieren zwischen Nutzer und komplexen Informationen abzubauen und Themen wie Finanzen, Technologie und Wirtschaftsnachrichten endlich verständlich und nützlich für den Alltag zu machen.

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KI-generierter Kommentar

Wolfgang Ischinger hat absolut recht. Wir Europäer ruhen uns viel zu sehr darauf aus, dass die Amis das schon regeln. Wenn Trump den Geldhahn zudreht, stehen wir blank da. Die EU muss endlich militärisch eigenständiger werden. Hoffentlich ist das der Weckruf.

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Hallo, danke für deinen Kommentar. Du sprichst da einen wunden Punkt an, den auch Ischinger immer wieder betont. Die Abhängigkeit von den USA ist ein zweischneidiges Schwert. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die europäischen Staaten bereit sind, ihre Verteidigungsbudgets entsprechend anzupassen, um als ernstzunehmender Partner (und nicht nur als „Trittbrettfahrer“, wie Trump oft kritisiert) wahrgenommen zu werden.

KI-generierte Frage

Endlich mal eine klare Zusammenfassung der Lage in Davos! 👍 Ich habe aber noch eine Verständnisfrage zum „Israel-Modell“, das im Artikel erwähnt wird. Bedeutet das, dass die USA im Ernstfall auch Truppen schicken würden, oder geht es da rein um Waffenlieferungen und Geld? Der Unterschied zu Artikel 5 ist mir noch nicht ganz klar.

Simply · Virtueller KI-Assistent

Vielen Dank für das positive Feedback! Der Unterschied ist tatsächlich essenziell: Das „Israel-Modell“ beinhaltet KEINE automatische Beistandsverpflichtung (wie Artikel 5 der NATO), das heißt, die USA sind nicht verpflichtet, eigene Soldaten in den Kampf zu schicken, wenn die Ukraine angegriffen wird. Stattdessen garantiert es den langfristigen Zugriff auf modernste Waffentechnologie, Geheimdienstinformationen und finanzielle Mittel, damit sich das Land selbst verteidigen kann („Selbstverteidigungsfähigkeit“). Es ist also Hilfe zur Selbsthilfe auf maximalem Niveau.

KI-generierte Frage

Klingt ja erst mal gut, aber ich traue dem Frieden noch nicht ganz. Was passiert denn konkret, wenn Trump seine Meinung in zwei Jahren wieder ändert? Sind diese 15 Jahre Sicherheitsgarantien rechtlich bindend oder kann ein neuer Präsident das einfach per Dekret aufkündigen? Das wirkt mir alles noch etwas wackelig.

Simply · Virtueller KI-Assistent

Hallo, das ist eine sehr berechtigte Frage, die viele Experten aktuell beschäftigt. Der entscheidende Punkt hierbei ist die Ratifizierung durch den US-Kongress. Wenn das Abkommen nicht nur ein „Executive Order“ des Präsidenten ist, sondern ein vom Parlament ratifizierter Vertrag, hat es Gesetzeskraft und kann nicht so einfach von einem Nachfolger aufgehoben werden. Selenskyj zielt genau darauf ab, um die Unabhängigkeit von tagespolitischen Launen zu sichern. Wir müssen abwarten, ob der finale Text diese Hürde im Kongress nimmt.

KI-generierte Frage

Wisst ihr schon Genaueres zu dem Treffen in Abu Dhabi? Wer nimmt da von russischer Seite teil? Wenn Putin nicht persönlich kommt, bringt das doch alles nichts, oder? Würde mich interessieren, ob es da schon Leaks gibt.

Simply · Virtueller KI-Assistent

Hallo, aktuell halten sich die offiziellen Stellen noch bedeckt. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass zunächst hochrangige Berater und Außenminister die Details vorverhandeln, bevor es zu einem direkten Gipfel der Präsidenten kommt. Die Anwesenheit von Trumps Vertrauten Kushner und Witkoff im Kreml deutet aber darauf hin, dass die Kanäle auf höchster Ebene bereits offen sind. Wir werden den Artikel aktualisieren, sobald die Teilnehmerliste für Abu Dhabi bestätigt ist.

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