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Millionen Zuschauer schmachten vor den Bildschirmen, wenn es in den großen deutschen TV-Produktionen knistert. Romantische Musik, tiefgründige Blicke und schließlich der erlösende Kuss – für das Publikum oft der Höhepunkt eines Films. Doch wie sieht das eigentlich für die Beteiligten aus? Hinnerk Schönemann, der Star der extrem erfolgreichen ARD-Reihe „Nord bei Nordwest“, hat nun mit einer herrlich pragmatischen Beichte für Aufsehen gesorgt. Der 51-Jährige gab offen zu, dass die Romantik am Set für ihn so gar nichts mit echten Gefühlen zu tun hat. Schlimmer noch: Er kann sich an fast keinen seiner zahlreichen Filmküsse erinnern.
In einem aktuellen Interview ließ der Schauspieler die Bombe platzen und verriet, dass seine „Gedächtnislücken“ in Sachen Romantik bei seinen weiblichen Co-Stars nicht immer auf Gegenliebe stoßen. Doch es gibt eine einzige, überraschende Ausnahme in seiner langen Karriere. Ein Kuss, der ihm bis heute im Gedächtnis geblieben ist – und nein, es war keine seiner attraktiven Ermittler-Kolleginnen aus Schwanitz.
„Küssen ist wie Arbeit“ – Der Romantik-Killer
Für Hinnerk Schönemann ist die Sache klar: Wenn die Kamera läuft, wird gearbeitet, nicht geliebt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet, bezeichnete Schönemann das Küssen vor der Kamera ganz nüchtern als „Arbeit“. Es sei zwar ein „besonderer Teil der Arbeit, natürlich, aber Arbeit“. Diese Einstellung führt offenbar regelmäßig zu amüsanten, wenn auch leicht peinlichen Momenten mit seinen Kolleginnen.
Laut dem Bericht reagieren seine Schauspiel-Partnerinnen, wie etwa Marleen Lohse oder Jana Klinge, durchaus pikiert auf seine Vergesslichkeit. „Zum Groll meiner Kolleginnen weiß ich nie, wann ich wen wo geküsst habe“, gestand Schönemann im Interview. Wenn die Damen ihn dann mit Sätzen wie „Weißt du noch, diese eine Folge, dieser eine Drehort, da haben wir uns doch geküsst!“ konfrontieren, herrscht im Kopf des beliebten TV-Ermittlers gähnende Leere. „Und jedes Mal habe ich überhaupt keine Ahnung“, so seine entwaffnend ehrliche Antwort. Bei den kalten Temperaturen an der Ostsee, wo oft mit Thermopflastern am Körper gedreht wird, ist das vielleicht auch kein Wunder – echte Leidenschaft kommt da laut Schönemann ohnehin kaum auf.
Der eine Kuss, der blieb: Ulrich Noethen statt Traumfrau

Doch wer glaubt, Schönemann sei gänzlich immun gegen bleibende Eindrücke, der irrt. Es gibt einen Filmkuss, den er bis heute nicht vergessen hat. Dieser liegt allerdings schon über 20 Jahre zurück und fand nicht mit einer Frau statt. „Vor über 20 Jahren habe ich mit Ulrich Noethen mal einen Film gemacht, ‘Der Boxer und die Friseuse’“, erinnerte sich Schönemann laut Spiegel und NOZ. In dem Streifen spielten die beiden ein Paar im Gefängnis.
Warum ausgerechnet dieser Moment hängen blieb, erklärte der Schauspieler mit einer sehr physischen Erfahrung: „Das war das erste Mal, dass ich einen Mann geküsst habe. Und ich muss sagen: Mit Bartwuchs ist es schon was anderes.“ Offenbar war das kratzige Erlebnis mit dem geschätzten Kollegen Noethen eindrücklicher als jeder romantische Sonnenuntergangs-Kuss an der Ostseeküste. Eine Anekdote, die einmal mehr den trockenen Humor beweist, für den Fans Schönemann so lieben.
Lieber Ulli als der Hund

Apropos Partner am Set: In „Nord bei Nordwest“ ist Hinnerk Schönemann alias Hauke Jacobs selten ohne seine treue Hündin Holly zu sehen. Der Weimaraner ist fester Bestandteil des Teams. Doch wie sieht es hier mit Zärtlichkeiten aus? Auch dazu äußerte sich der Schauspieler im Gespräch mit der NOZ gewohnt direkt. Einen „Gefühlskuss“ mit dem Vierbeiner habe es nie gegeben, auch wenn Holly ihn in Szenen, in denen er aufwachen muss, ab und zu abschleckt.
Auf die hypothetische Frage, wen er denn lieber küssen würde, hatte Schönemann laut den Berichten eine klare Präferenz: „Wenn Holly die Alternative ist, nehme ich immer Ulli Noethen.“ Eine Aussage, die sicherlich nicht nur Ulrich Noethen ein Schmunzeln entlocken dürfte, sondern auch den zahlreichen Fans der Krimi-Reihe, die den kauzigen Humor der Serie so schätzen.
Erfolgsgarant „Nord bei Nordwest“
Dass Hinnerk Schönemann sich solche lockeren Sprüche leisten kann, liegt auch an seinem enormen Erfolg. Die Reihe „Nord bei Nordwest“ gehört zu den absoluten Quoten-Garanten im deutschen Fernsehen. Wenn Hauke Jacobs, Tierarzt und Polizist wider Willen, in Schwanitz ermittelt, schalten regelmäßig Millionen ein. Die Mischung aus Krimi, norddeutscher Lakonie und den komplizierten Dreiecksbeziehungen zwischen Hauke und den Frauen im Dorf trifft den Nerv des Publikums.
Die Suchanfragen zum Thema explodierten in den letzten Tagen förmlich, was zeigt, wie sehr die Zuschauer an den privaten Anekdoten der Stars interessiert sind. Dass der Hauptdarsteller dabei das romantische Knistern als bloßen Job abtut, scheint der Beliebtheit keinen Abbruch zu tun – im Gegenteil, es passt perfekt zur wortkargen, norddeutschen Art seiner Paraderolle.
Kurz gesagt (TL;DR)
Der Schauspieler Hinnerk Schönemann bezeichnet Filmküsse pragmatisch als reine Arbeit und kann sich kaum an romantische Szenen erinnern.
Eine überraschende Ausnahme bleibt ihm jedoch im Gedächtnis: Der stachelige Filmkuss mit Kollege Ulrich Noethen vor über zwanzig Jahren.
Mit viel Humor stellt der TV-Star fest, dass er lieber seinen Kollegen Noethen küsst als seine Hündin Holly.
Fazit

Hinnerk Schönemann beweist mit seiner Kuss-Beichte, dass er auch abseits der Kamera ein Mann der klaren Worte ist. Während Fans vielleicht von der großen Leinwand-Liebe träumen, holt der Schauspieler sie charmant auf den Boden der Tatsachen zurück: Küssen ist Arbeit, Bärte kratzen, und manchmal ist die Erinnerung an den Kollegen Ulrich Noethen eben präsenter als die an die weiblichen Co-Stars. Es ist genau diese unprätentiöse Art, die Schönemann zu einem der sympathischsten Gesichter in der deutschen Unterhaltung macht. Und wer weiß – vielleicht sorgt die nächste Staffel „Nord bei Nordwest“ ja doch noch für einen Kuss, den selbst er nicht so schnell vergisst.
Häufig gestellte Fragen

Für den Schauspieler hat Romantik vor der Kamera nichts mit echten Gefühlen zu tun, sondern ist ein rein technischer Vorgang. Er betrachtet das Küssen am Set nüchtern als einen Teil seines Jobs, was oft dazu führt, dass er diese Momente sofort wieder vergisst und keine emotionalen Erinnerungen daran speichert.
Der einzige Kuss, der ihm im Gedächtnis blieb, fand vor über 20 Jahren mit seinem Kollegen Ulrich Noethen im Film Der Boxer und die Friseuse statt. Schönemann erinnert sich daran besonders wegen der physischen Erfahrung des Bartwuchses, die sich für ihn gänzlich anders anfühlte als Küsse mit weiblichen Co-Stars.
Kolleginnen wie Marleen Lohse oder Jana Klinge reagieren laut Schönemann oft pikiert, wenn er sich nicht mehr an gemeinsame romantische Szenen erinnern kann. Wenn sie ihn mit vergangenen Drehmomenten konfrontieren, muss der Darsteller oft zugeben, dass in seinem Kopf dazu gähnende Leere herrscht.
Der Weimaraner Holly ist ein fester Bestandteil des Teams von Nord bei Nordwest, doch echte Zärtlichkeiten tauscht der Schauspieler mit dem Tier nicht aus. Auf die humorvolle Frage nach einer Alternative erklärte Schönemann, dass er lieber Ulrich Noethen küssen würde als den Vierbeiner.
Die Beliebtheit der Reihe beruht auf einer Mischung aus spannenden Kriminalfällen, trockenem norddeutschen Humor und den komplexen Beziehungen der Figuren. Hinnerk Schönemanns pragmatische und unprätentiöse Art als Hauke Jacobs trifft dabei genau den Nerv des Publikums und sorgt regelmäßig für hohe Einschaltquoten.
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